online Im Wettlauf mit dem Gehirn: ist künstliche Intelligenz schon intelligent?
Kursdetails
- Kursnummer
- 0310
- Datum
- Uhrzeit
- – Uhr
- Ort
- 1 Termin
- Stunden
- 2
- Preis
- gebührenfrei
- Max. Teilnehmer
- 0
- Kategorie
- Zeitgeschehen · Geschichte
- Dozent(en)
- Prof. Dr. Moritz Helmstaedter
Beschreibung
Zoom-Vortrag
Was wir heute unter Künstlicher Intelligenz (KI) verstehen, ist künstlich, aber
noch nicht wirklich intelligent. Trotz wichtiger Fortschritte ist die heutige KI
noch äußerst ineffizient: Sie verschwendet Energie und benötigt Unmengen
sogenannter „Labels“. Beides ist teuer und nicht nachhaltig.
Vor 50 Jahren wurden die heutigen Methoden der KI von der Neurowissenschaft
inspiriert – und die Frage ist naheliegend, ob es aus der Hirnforschung erneut
Inspirationen für eine nächste Generation der KI geben kann. Unsere Gehirne
sind schließlich unübertroffen in ihrer Energieeffizienz und Lernfähigkeit.
Mithilfe neuester Methoden der Netzwerkanalyse im Gehirn („Connectomics“)
sollen die Besonderheiten des biologischen Computers in unseren Köpfen
bestimmt, Lernregeln verstanden und mögliche Veränderungen im Kontext von
Erkrankungen beschrieben werden.
Moritz Helmstaedter ist Direktor am Max-Planck-Institut für Hirnforschung in
Frankfurt und wissenschaftliches Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft. Seine Arbeit
zielt darauf ab, die Grenzen der Connectomics zu erweitern, einem aufstrebenden
Forschungsgebiet, das sich mit der Kartierung neuronaler Netzwerke im Gehirn in
noch nie dagewesener Größe und Auflösung beschäftigt. Seine Interessen liegen
in der Beziehung zwischen künstlicher und biologischer Intelligenz und der Suche
nach konnektomischen Phänotypen psychiatrischer Störungen.
Was wir heute unter Künstlicher Intelligenz (KI) verstehen, ist künstlich, aber
noch nicht wirklich intelligent. Trotz wichtiger Fortschritte ist die heutige KI
noch äußerst ineffizient: Sie verschwendet Energie und benötigt Unmengen
sogenannter „Labels“. Beides ist teuer und nicht nachhaltig.
Vor 50 Jahren wurden die heutigen Methoden der KI von der Neurowissenschaft
inspiriert – und die Frage ist naheliegend, ob es aus der Hirnforschung erneut
Inspirationen für eine nächste Generation der KI geben kann. Unsere Gehirne
sind schließlich unübertroffen in ihrer Energieeffizienz und Lernfähigkeit.
Mithilfe neuester Methoden der Netzwerkanalyse im Gehirn („Connectomics“)
sollen die Besonderheiten des biologischen Computers in unseren Köpfen
bestimmt, Lernregeln verstanden und mögliche Veränderungen im Kontext von
Erkrankungen beschrieben werden.
Moritz Helmstaedter ist Direktor am Max-Planck-Institut für Hirnforschung in
Frankfurt und wissenschaftliches Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft. Seine Arbeit
zielt darauf ab, die Grenzen der Connectomics zu erweitern, einem aufstrebenden
Forschungsgebiet, das sich mit der Kartierung neuronaler Netzwerke im Gehirn in
noch nie dagewesener Größe und Auflösung beschäftigt. Seine Interessen liegen
in der Beziehung zwischen künstlicher und biologischer Intelligenz und der Suche
nach konnektomischen Phänotypen psychiatrischer Störungen.